Thema 1: Der Prozess hinter dem FOOD RESCUE Lehrplan

Der entwickelte FOOD RESCUE Lehrplan folgt sechs Phasen (Wir lernen / Wir erforschen / Wir stellen uns vor / Wir machen / Wir planen / Wir handeln), indem es die drei Stufen durchläuft:

Sich inspirieren lassen

Die Themen Klimawandel und Lebensmittelverschwendung/-rettung entdecken und sich inspirieren lassen.

Making

Brainstorming möglicher Lösungen für Lebensmittelverschwendung, Auswahl der besten und Erstellung eines Prototyps, um eine greifbare Lösung zu kreieren.

Aktiv werden

Festlegung des Themas für eine gemeinsame Kampagne; ggf. konkrete Umsetzung der geplanten Kampagne, um mehr Menschen zu konkreten Maßnahmen zu inspirieren und motivieren.

Wenn alles zusammenfließt!

Der entwickelte FOOD RESCUE Lehrplan folgt sechs Phasen (Wir lernen / Wir erforschen / Wir stellen uns vor / Wir machen / Wir planen / Wir handeln), indem es die folgenden drei Phasen durchläuft:

In dieser Phase führen Lehrer:innen ihre Schüler:innen in das Thema Klimawandel und dessen Zusammenhang mit Lebensmittelverschwendung ein, wobei sie verschiedene Mittel und Materialien einsetzen (z.B. audiovisuelle Materialien, Gruppenmethoden, projektbasierte Aktivitäten). Am Ende dieser Phase sollten die Schüler:innen in der Lage sein zu verstehen, dass Lebensmittelverschwendung ein wichtiges Thema unserer Zeit ist und weitreichende ökologische, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen mit sich bringt. Mit diesem Wissen können Lehrer:innen ihre Schüler:innen mit Beispielen bestehender Initiativen und Aktivitäten inspirieren, die bereits in Richtung der Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung arbeiten.

In dieser Phase ist es wichtig, dass die Lernenden darüber nachdenken, was sie in der ersten Phase gelernt haben. In kleineren Gruppen sollten sie ein Brainstorming durchführen und eigene Lösungen für die Wiederverwertung von Lebensmitteln oder die Reduzierung von Lebensmittelabfällen entwickeln.

Diese Phase ist wichtig, damit die Schüler:innen selbständig arbeiten, sich etwas vorstellen und aus ihrer eigenen Perspektive heraus etwas Konkretes entwerfen können! Die Erwachsenen (Lehrer:innen, Eltern, etc.) nehmen während dieser Phase die Rolle von Berater:innen ein. Die Prototypen sollen einem breiteren Publikum präsentiert und ausgestellt werden – zumindest der gesamten Gruppe von Lernenden und Pädagog:innen.

In der letzten Phase werden die Schüler:innen aktiviert. Sie werden zu aktiven Teilnehmer:innen in ihrer unmittelbaren Umgebung bzw. Gemeinschaft. Schüler:innen können in diesem Schritt Daten und Wissen in ihrer Umgebung bzw. ihrer Community sammeln – dadurch werden Handlungsfelder sichtbarer und greifbarer.

Die Beteiligung von Jugendlichen ist wichtig, weil junge Menschen die Zukunft gestalten werden. Wenn sie an Entscheidungsprozessen beteiligt sind, können sie ihre Perspektiven und Bedürfnisse einbringen und so dazu beitragen, dass Entscheidungen besser auf die Bedürfnisse der jungen Generation zugeschnitten sind. Darüber hinaus fördert die Beteiligung von Jugendlichen an politischen Prozessen ihre politische Bildung und ihr Verständnis für demokratische Prozesse.