Thema 3: Verknüpfung von Jugendbeteiligung mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung und dem Thema Lebensmittelverschwendung

Kollektives ökologisches und soziales Handeln ist ein essentieller Baustein im Kampf gegen den Klimawandel. Vor allem für junge Aktivist:innen, die noch nicht das Alter erreicht haben, in dem sie sich voll und ganz für formale Bürger:innen-Rechte einsetzen können (z.B. durch Ausübung ihres Wahlrechts). Durch Aktionen mit Jugendbeteiligung, die nicht nur eine demokratischere, sondern auch eine ökologisch nachhaltigere Gesellschaft fördern, können junge Menschen ihre Bürger:innen- und Umweltrechte auf zivilisierte Weise wahrnehmen (CHECKOWAY, B. 2011). Zum Beispiel durch kunstbasierte Kampagnen die darauf abzielen, einen positiven Effekt auf umweltbewusstes Handeln zu erzielen oder durch Petitionen (online und in ihren Communities).

Ein Bildungsprogramm über Lebensmittelverschwendung und ihre Auswirkungen auf das Klima ist von entscheidender Bedeutung, um schülerbasierte und erfahrungsbasierte Lernansätze zu verfolgen, sodass jene Einstellungen und Fähigkeiten kultiviert werden, die Schüler:innen für ihre Zukunft brauchen. Die Kombination von Kompetenzen, die zu verantwortungsvollem Handeln und Engagement führen können, können junge Menschen zu bewussten und aktiven Umweltbürger:innen werden lassen.

Das Prinzip für Beteiligung und Partizipation ist die Motivation! Insbesondere junge Menschen können komplexe Projekte gemeinsam gestalten und leiten, wenn sie ein Gefühl der Handlungsfähigkeit in ihnen spüren. Daher besteht der Bildungszweck der Lektionen rund um Jugendbeteiligung darin, die Kompetenzen der Schüler:innen zu schärfen, eigene Projekte und Ziele umzusetzen; darin, ihr Gefühl der Eigenverantwortung und der Handlungsfähigkeit bei Lösungen zur Reduktion von Lebensmittelabfällen zu kultivieren und schließlich darin, die eigenen Kompetenzen in einem größeren Radius zu demonstrieren.

Motivation fördert Partizipation, die wiederum die 21st Century Skills trainieren, die ihrerseits wiederum die Motivation für weitere Projekte und Engagement fördern! All das gemeinsam vermag zu kollektiven sozialen Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels im Bezug auf das Thema Lebensmittelverschwendung führen.